Dornbirner Stadtrat tagt in Feldkirch

26.11.2018: Es dürfte ein historisch einzigartiges Treffen gewesen sein: vergangene Woche tagte der Dornbirner Stadtrat erstmals im Rathaus in Feldkirch. Die Einladung dazu erfolgte im Umfeld des Jubiläums „800 Jahre Stadt Feldkirch“ sowie der gemeinsamen Bewerbung zur „Europäischen Kulturhauptstadt 2024.“

Dornbirner Stadtrat in Feldkirch (vl) Stadtrat Mag. Gebhard Greber, Vizebürgermeister Mag. Martin Ruepp, Bürgermeister Mag. Wilfried Berchtold, Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann, Stadträtin Dr. Juliane Alton, Stadtrat Walter Schönbeck, Stadträtin Marie-Louise Hinterauer, Stadtrat Guntram Mäser, Stadtrat Julian Fässler

Gerade die Bewerbung hat die Zusammenarbeit der Rheintalstädte Dornbirn, Hohenems, Feldkirch sowie der Regio Bregenzerwald intensiviert und beflügelt. „Die Zusammenarbeit der Städte und Gemeinden in der Region wird immer wichtiger. Die Energie, die wir aus der gemeinsamen Bewerbung generieren, geht über die Kultur hinaus und wird alle Beteiligten, auch in der Bodenseeregion, enger zusammenrücken lassen,“ freut sich Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann. Im Anschluss an die Stadtratssitzung fand eine gemeinsame Führung durch die Ausstellung „Von Hugo bis dato“ statt.

Der intensive und regelmäßige Austausch der Bürgermeisterin und Bürgermeister der Bewerberstädte hat die Kooperation in den vergangenen drei Jahren auch über die Kultur hinaus intensiviert. Gemeinsame Sitzungen zur Abstimmung von Inhalten finden auch auf der Verwaltungsebene statt. Erstmals nach einer gemeinsamen und ebenfalls historischen Sitzung der höchsten Gremien der Städte, der Stadtvertretungen im Jahr 2016, fand nun auch eine Sitzung der Dornbirner Stadtregierung in einer anderen Bewerberstadt statt. Nach einer Begrüßung durch den Feldkircher Bürgermeister Mag. Wilfried Berchtold wurden im Feldkircher Rathaus verschiedene Tagesordnungspunkte abgehandelt. Anschließend erfolgte ein gemeinsamer Rundgang durch die Jubiläumsausstellung „Von Hugo bis dato“ in der unter anderem auch gemeindeübergreifende historische Entwicklungen im Rheintal aufgearbeitet sind.

„Die gemeinsame Bewerbung zur europäischen Kulturhauptstadt 2024 hat bereits viel bewegt und wird uns auch in Zukunft enger zusammenrücken lassen. Im weiteren Prozess der Bewerbung werden nicht nur kulturelle Ideen entstehen; es wird auch um gesellschaftspolitische Themen, Mobilität, Wirtschaft und Tourismus gehen. Die Bewerbung öffnet neue Türen der Zusammenarbeit,“ ergänzt Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann. Erfahrungen aus anderen Regionen und Städten, die bisher Kulturhauptstädte waren, oder sich auf eine Bewerbung vorbereitet haben zeigen, dass bereits mit der Vorbereitung auf eine Bewerbung ein enormes Entwicklungspotential angestoßen wurde. Nach dem Beschluss der beteiligten Städte und der Regio Bregenzerwald, die Bewerbung weiterzuführen und das sogenannte „Bidbook“ abzugeben, wird sich Anfang des kommenden Jahres entscheiden, ob Dornbirn mit seinen Partnern in die zweite Runde der Bewerbung kommen wird.