„Fritag am füfe“ bei der Stadtbibliothek

18.11.2018: Die Besichtigung der Baustelle der neuen Stadtbibliothek bei „Fritag am füfe“ war nicht nur gut besucht, sondern auch äußerst interessant.

Die einzigartige Architektur ist bereits sichtbar. In den kommenden Monaten geht es um den Ausbau im Inneren und um die Fassade, die den unorthodoxen Bau umschließen wird. Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann: „Mit der neuen Stadtbibliothek verbessern wir die Angebote dieser wichtigen Bildungseinrichtung. Der Neubau schafft Platz für neue Medien und für die zahlreichen Veranstaltungen, die vor allem unseren Kindern mehr Medienkompetenz vermitteln. Der Bau, für den rund 5,5 Millionen Euro veranschlagt sind, wird von der Dornbirner Sparkasse anlässlich des 150-jährigen Jubiläums finanziert. Bis Ende 2019 soll die neue und erweiterte Bücherei bezogen werden können.

„Fritag am füfe“ eröffnet interessierten Besucherinnen und Besuchern in regelmäßigen Abständen einen Einblick in städtische Betriebe oder aktuelle Bauprojekte. Jede und Jeder sind dabei herzlich willkommen. „Der Blick hinter die Kulissen soll helfen, die Betriebe der Stadt besser kennen zu lernen, sowie sich über die aktuellen Bauprojekte informieren zu können,“ erläutert Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann die Ziele von „Fritag am füfe.“ Im Gespräch mit den Verantwortlichen Betriebs- oder Projektleitern, die bei diesen Terminen vor Ort sind, können mitunter auch aktuelle Fragen aus der Bevölkerung geklärt werden. Neue Stadtbibliothek Nicht nur die herausragende Architektur des neuen Gebäudes macht deutlich, dass eine moderne Bibliothek weitaus mehr ist, als ein Medienverleih.

Die Dornbirner Stadtbibliothek war immer schon vor allem ein Ort der Begegnung und der Wissensvermittlung. Bei der Auslastung und bei den Entlehnungen ist die Bibliothek im österreichischen Bücherei-Ranking absoluter Spitzenreiter. Ursprünglich im Jahr 1991 für 25.000 Medien und jährlich 100.000 Entlehnungen ausgelegt, beherbergt sie heute rund doppelt so viele Medien und bewältigt fast das Vierfache an Entlehnungen. In der ehemaligen „Stiegervilla“ stieß diese wichtige Bildungs- und Kultureinrichtung räumlich an ihre Grenzen. „Mit dem Neubau, der in unmittelbarer Nähe der bestehenden Bücherei errichtet wird, schaffen wir nicht nur mehr Platz, das Gebäude wird zudem architektonisch beeindrucken,“ ergänzt Hochbau-Stadtrat Walter Schönbeck. Die Errichtungskosten liegen bei geschätzten 5,5 Millionen Euro netto, für deren langfristige Rückzahlung die Dornbirner Sparkasse aufkommen wird. Die Unterstützung bei der Weiterentwicklung der städtischen Angebote war für die Dornbirner Sparkasse immer schon von Bedeutung. So hat die Sparkasse anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums den Bau der Kunsteisbahn, heute Arena Höchsterstraße, gefördert.