Städtebund Bodensee in Dornbirn

26.04.2017: Die Jahresversammlung fand im Rathaus Dornbirn statt.

26 Städte rund um den Bodensee haben sich zusammengefunden, um im internationalen Städtebund Bodensee ihre Interessen in der Region rund um den See gemeinsam vertreten und artikulieren zu können. Dornbirn ist als größte Stadt Vorarlbergs seit Beginn dabei. Die alternierend in den Städten durchgeführte Jahresversammlung fand heute im Rathaus Dornbirn statt. Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann: „Der Zusammenschluss der Bodenseestädte aus der Schweiz, Deutschland und Österreich ist eine wichtige Plattform der Vernetzung. Gemeinsame Projekte und Herausforderungen für die Städte werden über die Landesgrenzen hinaus diskutiert und Lösungen gefunden. Es freut mich, dass Dornbirn Austragungsort der diesjährigen Jahresversammlung sein durfte.“ Die Dornbirner Bürgermeisterin wurde bei der Tagung zur Vorsitzenden der Lenkungsgruppe gewählt.

Die Internationale Bodenseeregion ist ein zentraler Lebens- und Wirtschaftsraum im Bodensee-Dreiländereck. Viele gleichartige Interessen von Kommunen werden häufig durch die Ländergrenzen nicht abgestimmt und nicht gemeinsam vertreten. Der Städtebund Bodensee versteht sich als gemeinsame ideelle Interessenvertretung der Kommunen in der Internationalen Bodenseeregion. Die wichtigste Aufgabe des Städtebundes Bodensee ist deswegen auch die Feststellung dieser gemeinsamen Interessen, deren Aufarbeitung und deren grenzübergreifende Vertretung gegenüber den politischen Entscheidungsträgern in den drei Ländern. Durch eine größere Mobilität und die grenzüberschreitenden wirtschaftlichen Tätigkeiten ihrer Bewohner wächst auch die Internationale Bodenseeregion stärker zusammen.

Der Städtebund Bodensee will dazu beitragen, ein regionales Bewusstsein über Ländergrenzen hinweg zu wecken. Eine enge Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Ökologie, Tourismus, Verkehr, Bildung und Kultur soll dies ermöglichen. In der Lenkungsgruppe, die in kommenden Jahr von Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann geleitet wird, werden aktuelle Entwicklungen und die Ergebnisse verschiedener Arbeitsgruppen diskutiert und abgestimmt. Unter anderem werden dabei Themen wie eine mögliche Bewerbung der österreichischen Städte als europäische Kulturhauptstadt, ökologisches Bauen, das Thema „Flucht“ oder die Bemautung auf den europäischen Autobahnen besprochen. Im Herbst soll im Rahmen einer Klausur der Lenkungsgruppe zudem die zukünftige Entwicklung und Bedeutung des Städtebundes diskutiert werden.

Weitere Informationen zum Internationalen Städtebund Bodensee finden Sie unter: http://www.staedtebund-bodensee.org/