Städtebund tagte in Dornbirn

16.10.2017: Vergangene Woche tagte der Fachausschuss für Verkehrsplanung des Österreichischen Städtebundes in Dornbirn.

Neben aktuellen Fragen zur urbanen Verkehrsplanung ging es bei der Sitzung in Dornbirn unter anderem auch um länderübergreifende, zukunftstaugliche Verkehrsmodelle. Für diese Vernetzung waren als Verkehrsexperten Dr. Peter Füglistaler aus Bern sowie Dipl.-Vw. Tilman Bracher aus Berlin eingeladen. Den Vorsitz dieses Gremiums, in dem sich die Verkehrsplaner der österreichischen Städte regelmäßig austauschen hat seit drei Jahren der Dornbirner Stadtplanungsreferent, Vizebürgermeister Mag. Martin Ruepp: „In den Fachausschüssen des Städtebundes geht es sowohl um eine laufende Abstimmung vor allem aber auch um die Entwicklung neuer Strategien. Gerade in Fragen der Mobilität ist eine europaweite Zusammenarbeit der Städte wichtig.“

Der Verkehrsplanungsausschuss des österreichischen Städtebundes tagt in der Regel zweimal pro Jahr und befasst sich intensiv mit verkehrsplanerischen und verkehrsrechtlichen Themen. „Dass gerade bei der Sitzung in Dornbirn länderübergreifende Modelle diskutiert werden, ergab sich nicht zuletzt aufgrund der Nähe Dornbirns zur Schweiz und Deutschland sowie den internationalen Kontakten unserer Verkehrsplaner,“ ergänzt Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann. Dr. Peter Füglistaler aus Bern, Direktor des Schweizer Bundesamtes für Verkehr und damit in der Schweiz für den öffentlichen Personenverkehr wie Bahn, Straßenbahnen, Busse, Schiffe, Seilbahnen zuständig, referierte zum Thema: Wie steuert die Schweiz den Verkehr in der Zukunft. Dipl.-Vw. Tilman Bracher aus Berlin, vom Deutschen Institut für Urbanistik referierte über neue Restriktionen für den motorisierten Individualverkehr in Deutschland. Dr. Christian Hillbrand, Vorarlberger Verkehrsverbund, Mag. Anna Schwerzler, Radverkehrskoordinatorin Vorarlberg sowie Mag. Michael Svoboda, Leiter Recht beim Verkehrsverbund Ostregion (Umgebung von Wien) eröffneten in ihren Referaten weitere Impulse für zukünftige Planungsmodelle.